Venez-y-Voir | Venez-y-Voir · Folgen Sie uns an die Höfe des 18. Jahrhunderts
Folgen Sie Venez-y-Voir an die Höfe des 18. Jahrhunderts und erleben Sie auf unnachahmliche Weise die Welt des Rokoko.
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Venez-y-Voir, Bild aus dem Film über Schloss Augustusburg, Brühl

Die Idee

Venez-y-Voir, komm und schau – so nannte man ein besonderes Schmuckstück.

Es schmückte im 18. Jahrhundert den Absatz am Schuh der eleganten Dame. Klein und kostbar funkelt es unter dem Rocksaum verborgen und blitzt nur dann und wann im koketten Spiel der Bewegung auf.

Das Rokoko, die Zeit von etwa 1720 bis 1780, ist Verführung und Spiel, Aufklärung und Vernunft.

Hier entstehen unter dem Ideal von Schönheit und Lebensfreude neue Ideen – Ideen mit der Kraft, die Welt aus den Angeln zu heben. Das 18. Jahrhundert vereint den Sonnenkönig mit der Revolution, es ist ein Wendepunkt der europäischen Geschichte.

Diese Welt wollen wir vor Ihren Augen ausbreiten.

Was im Verborgenen funkelt, locken wir ins Licht, um es gemeinsam mit Ihnen zu genießen. Was das 18. Jahrhundert an Kostbarkeiten hinterlassen hat, wollen wir für Sie zum Leben erwecken.

Mit Venez-y-Voir betritt das Rokoko die Bühne – kommen Sie, schauen Sie selbst.

Venez-y-Voir, Tischdekoration zum Film über Schloss Augustusburg, Brühl

Das Programm

In amüsantem Geplauder, dem knisternden Rascheln von Seide, Tanz, Musik und geistvoller Unterhaltung gestaltet Venez-y-Voir ein sinnenfrohes Fest.

Wir breiten die höfische Welt vor Ihren Augen aus, in all ihren Facetten.

Die Literatur der Zeit bildet eine Grundlage unserer Beiträge: Fachbücher und Poesie, Reiseberichte und Romane, Memoiren und Briefe beziehen wir als echte Zeitzeugen in unser Programm mit ein.

Wir orientieren uns an den Gemälden, in denen uns Watteau, Boucher, de Troy und andere Künstler aus ihrer Zeit erzählen.

Wir wollen für Sie Bilder zum Leben erwecken, damit Sie mit allen Sinnen in die Vergangenheit eintauchen können.

Was wäre ein Fest ohne Musik? Im höfischen Tanz verbinden sich Kunst und Wissenschaft – graziöse Schritte, verführerische Manöver und verfeinerte Gesten erschaffen ein elegantes Gesamtbild. Courante, Menuett und andere Tänze bereichern unser Angebot.

Einen echten Höhepunkt bieten wir Ihnen mit zeitgenössischen Gesangsstücken.

Venez-y-Voir, Bild aus dem Film über Schloss Augustusburg, Brühl

„Wer das 18. Jahrhundert nicht kennt, wird niemals wissen können, wie süß das Leben sein kann.“

frei nach Charles-Maurice de Talleyrand (1754-1838),
französischer Bischof, Staatsmann, Diplomat

Venez-y-Voir, Bild aus dem Film über Schloss Augustusburg, Brühl

Die Philosophie

Warum wir uns auf diese Weise mit der Vergangenheit beschäftigen? Ganz einfach: Wir können nicht anders.

Nur wer weiß, woher er kommt, kann entscheiden, wohin er geht.

Auf unserem Weg in die Welt hat jeder von uns irgendwann auch die Tür ins 18. Jahrhundert aufgestoßen und einen Blick hineingeworfen.

Die Tür ließ sich nicht mehr schließen, mit jeder Antwort eröffnen sich neue Fragen.

Der Stein erhält neue Facetten und funkelt immer unwiderstehlicher. Kurzum, wir sind begeistert von der Geschichte, wie vielfältig, spannend und lebendig sie ist – davon, dass sie zum Greifen nah sein kann. Diese Freude möchten wir mit Ihnen teilen und an Sie weitergeben.

Betrachten Sie uns als Ihre Reiseführer ins Rokoko.

Urteilen müssen Sie dann aber selbst. Denn der Umgang mit der Vergangenheit ist nicht ganz so einfach: Geschichte ist immer Rekonstruktion. Man versucht anhand von Quellen nachzuvollziehen, wie es wohl gewesen ist. Dabei kann man die eigene Zeit nie verleugnen – Ideen und allerlei Selbstverständlichkeiten mischen immer mit bei einem Blick zurück. Deshalb ist Geschichte oft eher eine subjektive Konstruktion. Die eine Antwort gibt es in der Regel nicht.

Wo wir es können, versuchen wir allerdings so genau wie möglich zu sein, um Ihnen einen realistischen Einblick in die Vergangenheit zu bieten. Und dabei sind wir absolut authentisch: in uns erleben Sie vier Menschen der Jahrtausendwende, die ihre Finger nicht von der Geschichte des 18. Jahrhunderts lassen können.

Venez-y-Voir beim Fest des LionsClub im Garten von Schloss Miel

Ihr Anlass

Feiern Sie in einem Schloss oder beinhaltet Ihre Veranstaltung eine Verbindung zu Kunst und Kultur des 18. Jahrhunderts?

Dann wäre es uns eine Freude, Sie zu unterstützen und dabei zu helfen, den Anlass zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Unsere Beiträge gestalten wir flexibel nach Ihren Bedürfnissen.

Vom einzelnen Beitrag, den wir zu Ihrem Programm beisteuern, bis hin zu einer übergreifenden Moderation, in der wir als Gruppe einen Anlass einrahmen, ist vieles machbar.

Wir bereichern Museumsnächte und Ausstellungseröffnungen auf galante Weise, bilden einen glanzvollen Höhepunkt auf Ihrer Festlichkeit in historischen Räumen oder runden die Atmosphäre ab, indem wir mit einem opulent dekadenten Pique-Nique einen Blickpunkt schaffen.

Rokoko ist mitreißend: es gibt viele Möglichkeiten, Sie und Ihre Gäste auch unmittelbar ins Geschehen mit einzubeziehen.

Sprechen Sie uns an, ganz unverbindlich – gemeinsam realisieren wir auch Ihre Vorstellungen.

Venez-y-Voir beim Falknerfest am Schloss Falkenlust, Brühl
Venez-y-Voir-Barocktheater auf Schloss Bürresheim, Foto: Eckart Bartnik

Referenzen

Schleppjagd auf Schloss Clemenswerth
Venez-y-Voir erfreute die Jagdgesellschaft mit Tanz und Theaterdarbietungen sowie Auflügen in die Antike.

Düsseldorfer Barockfest Schloss Benrath
An einem herrlichen Sommertag folgen zwei anmutige Damen der kurfürstlichen Einladung.

Museumsfest Klingenmuseum Solingen
„Allerley Freuden für seine Majestät“ – Venez-y-Voir beim Museumsfest im Deutschen Klingenmuseum in Solingen.

Sommernachtstraum Schloss Hambach
Venez-y-Voir folgt einer Einladung in die Pfalz.

Souper auf Schloss Miel
Venez-y-Voir gestaltet ein festliches Souper auf Schloss Miel für den LionsClub Bergisch Gladbach.

Barocktage auf Schloss Clemenswerth
Als Gäste seiner Durchlaucht, Kurfürst-Erzbischof Clemens Augusts, erfreute Venez-y-Voir die Zuschauer mit Tanz, Gesang, Theater und erzählte über die Besondernisse der Parforcejagd.

Barockfest Schloss Engers
Ein kleiner Streifzug in die Theaterwelt: „Allerley Freund für seine Majestät“ beim Barockfest im Schloss Engers

BMW
Im Rahmen des Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2010 hat Venez-y-Voir einen Abend lang die Epoche des Rokoko für die Gäste belebt.

Meissen
Anlässlich des 300jährigen Jubiläums der Manufaktur hat Venez-y-Voir im Frühjahr 2010 einen kulinarischen Themenabend rund ums Meissener Porzellan im Museum für Angewandte Kunst, Köln, mitgestaltet.

Schloss Augustusburg
Am Tag des offenen Denkmals 2009 hat Venez-y-Voir im Auftrag der UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl ein Boskett im Park für einen Tag ins 18. Jahrhundert zurück versetzt und u. a. auf der barocken Wanderbühne „Allerley Freuden für seine Durchlaucht“ geboten.

Schloss Falkenlust
Im Juni 2009 öffneten sich die Tore von Schloss Falkenlust in die glanzvolle Zeit, als Kurfürst Clemens August von Köln hier zur Falkenjagd lud. Falken im Sturzflug, Fanfarenklänge, Speis und Trank hat es gegeben. Venez-y-Voir war an der Vorbereitung beteiligt und hat den Tag durch seine Anwesenheit, historischen Tanz (auch mit den Gästen) und einen kleinen kulturellen Beitrag zum Thema abgerundet.

SWR – „Fröhlicher Weinberg“
Am 12. Juni 2009 war Venez-y-Voir mit zwei Tänzen im „Fröhlichen Weinberg“ des SWR-Fernsehen live aus Schloss Engers zu sehen.

Schlösser Augustusburg und Falkenlust
Im Herbst und Winter 2008/09 hat Venez-y-Voir im Filmprojekt „Die Schlösser Brühl – Eine Zeitreise. Eine filmische Reise durch die Jahreszeiten, hinter die Kulissen und ins 18. Jahrhundert.“ von Thorsten Kleinschmidt mitgewirkt und in vier Stationen die Reise ins 18. Jahrhundert mitgestaltet.

Schloss Engers
In Schloss Engers hat Venez-y-Voir die Gäste zum einen mit einem animierenden Tanznachmittag ins 18. Jahrhundert zurückversetzt, zum anderen zwei kulinarische Themenabende gestaltet. Dort entführte Venez-y-Voir die Gäste ins „Bernsteinzimmer“ und ins „Grüne Gewölbe“.

Schloss Velen
In der zauberhaften Schlaun’schen „Zitronenburg“ hatte Venez-y-Voir die Gelegenheit, ein Orangeriekonzert für den FörderKreis Kultur&Schlösser zu umrahmen.

„J’ai décidé d’être heureux parce que c’est bon pour la santé.“

Voltaire (1694–1778)

Die Personen

Julia Häuser

Julia Häuser

Nach ihrem Examen an der German Musical Academy Osnabrück hat sie ihre Anfänge im Musical weiterentwickelt. Mittlerweile befasst sie sich mit der Literatur, dem Leben und der menschlichen Stimme. Als freischaffende Künstlerin schreibt sie, singt und unterrichtet selbst Gesang. Auch dabei verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz, um das individuelle Potential in jeder Stimme aufzuspüren und zu stärken.

Petra Cofflet

Petra Cofflet

Aufbauend auf langjährige Theatererfahrung folgte ein Studium in Hamburg im Fachbereich Historische Garderobe mit Abschluss als Schneider- und Gewandmeisterin. Nach der Tätigkeit bei den Bühnen Köln fertigt sie jetzt maßgeschneiderte Roben und Accessoires nach historischen Entwürfen an.

Thomas Häuser

Thomas Häuser

In seinem Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und lateinischen Philologie in Köln und Paris bereitet er sich darauf vor, als Lehrer ein Bewusstsein für die Vergangenheit zu vermitteln. Als Spezialist für das höfische Leben des 18. Jahrhunderts gehörte er 11 Jahre zum Team der Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl.

Marius Cofflet

Neben der Gestaltung von Bühnenbildern wie „Alice im Wunderland“ am Theater Koblenz und der Teilnahme an Kunstausstellungen, u. a. im A. Paul Weber Museum, war er als Grafiker viele Jahre verantwortlich für die visuelle Kommunikation des Theaters. Jetzt arbeitet er als Grafik-Designer bei einer renommierten Werbeagentur.